Gehen Sie neue Wege beim Erstellen Ihrer Technischen Dokumentation
Bei der Entwicklung und Vermarktung komplexer Produkte und Prozesse in globalen, schnelllebigen Märkten ist die Technische Dokumentation ein fester Bestandteil. Technische Dokumentation in 3D ist mehr als das: Sie ist ein klarer Wettbewerbsvorteil.
Mit 3DVIA revolutionieren Sie Ihre Technische Dokumentation in 2D und 3D
3D als universelle Sprache ist über alle Sprachgrenzen hinweg klar und verständlich, reduziert Übersetzungsaufwände und vermeidet die von textbasierten Unterlagen bekannten Interpretationsschwierigkeiten. Ob intelligente Ansichten, Animationen, 2D-Strichzeichnungen oder hochaufgelöste Rasterbilder: Mit 3DVIA Composer lassen sich komplexe Produkte und Vorgänge für die perfekte Technische Dokumentation visuell eingängig vermitteln. Realitätsnahe, dynamische Ansichten und interaktives „Erleben“ machen es Mitarbeitern, Partnern und Kunden viel leichter, Informationen zu nutzen und wiederzuverwenden.
Dabei sind Anwender auch ohne technische Vorkenntnisse oder das Wissen um CAD in der Lage, hochwertige Illustrationen und interaktive 3D-Animationen für die Technische Dokumentation anzufertigen.
3DVIA Composer beruht auf einer schlanken und offenen XML Architektur. Als intuitive und leicht erlernbare Anwendung ist 3DVIA Composer die ideale Ergänzung zu Microsoft® Office®, PDF und HTML-Content Systemen – also Systemen, die in der Anwendung bereits vertraut sind. Zudem kann 3DVIA Composer mittels Standard-Schnittstellen an andere Autoren- und Unternehmenssysteme angebunden werden und diese ideal ergänzen.
Was versteht man unter Technischer Dokumentation?
Ohne Technische Dokumentation kommt heute so gut wie kein Produkt mehr auf den Markt – dennoch wissen viele nicht, was sich eigentlich hinter dem Begriff „Technische Dokumentation“ verbirgt:
Technische Dokumentation bezeichnet die Aufbereitung von produktbezogenen Sachverhalten für verschiedene Zwecke. Damit ist zumeist die „Übersetzung“ von technischen Inhalten in die Sprache der Endanwender gemeint. Ihre Aufgabe ist es, dem Benutzer das Produkt verständlich zu machen und die entsprechenden Informationen bedarfsgerecht zu präsentieren. Sie hilft dem Benutzer, sich mit dem Produkt vertraut zu machen und es sinngemäß einzusetzen.
Eine solche Dokumentation kann in elektronischer Form (z.B. einem PDF) oder in gedruckter Form (z.B. Bedienungsanleitung) vorliegen.
Wer benötigt Technische Dokumentation?
Die Technische Dokumentation wird nicht nur vom Endanwender, also dem Benutzer des Produktes benötigt, sondern auch vom Hersteller selbst. Alle Abteilungen, die in einem Unternehmen mit dem Produkt zu tun haben verwenden die Technische Dokumentation als Plattform für den Informationsaustausch in Bezug auf das jeweilige Produkt. Diese Abteilungen können beispielsweise die Entwicklung, der Vertrieb, der Service oder das Produktmanagement sein.
Warum (gute) Technische Dokumentation?
Die Technische Dokumentation dient nicht nur dem Verständnis in der Anwendung des Produktes, sondern steigert auch die Kundenzufriedenheit. So demonstriert eine professionell erstellte und zielgruppengerecht entwickelte Dokumentation die Qualität von Produkt und Unternehmen.
Doch was ist eigentlich „gute“ Technische Dokumentation?
Gute Technische Dokumentation ist zielgruppenspezifisch angelegt und erleichtert dem Endanwender den Zugang zum Produkt. Sie ist verständlich, konsistent, sinnvoll gegliedert und optisch ansprechend; Normen und Richtlinien werden eingehalten. Das Finden von Informationen soll dem Benutzer so einfach wie möglich gemacht werden.
Die Bedeutung von Technischer Dokumentation für die Invesitionsgüterindustrie
Warum die Technische Dokumentation heute einen so hohen Stellenwert - insbesondere in der Investitionsgüterindustrie - hat, lässt sich leicht erklären: Die rechtlichen Rahmenbedingungen erfordern zunehmend umfangreichere Dokumentationen von den Herstellern und Zulieferern.
An dieser Stelle sollen daher die wichtigsten Informationen zu diesem Thema kurz zusammengefasst werden:
Die Maschinenrichtline
Hersteller von technischen Erzeugnissen sind aus Haftungsgründen per Gesetz dazu verpflichtet, Technische Dokumentationen bereitzustellen. Seit dem 29. Dezember 2009 ist in diesem Zusammenhang die Neufassung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG verbindlich anzuwenden. Diese regelt insbesondere die Anforderungen hinsichtlich der Unfallverhütung für Maschinen und deren Bereitstellung innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes sowie der Schweiz und der Türkei.
Für die Technische Dokumenation sind vor allem folgende Änderungen von Interesse:
- Unvollständige Maschinen sind im Anwendungsbereich mit aufgenommen.
- Aus den zugehörigen Unterlagen muss hervorgehen, welche Anforderungen der Richtlinie erfüllt wurden.
- Geliefert werden muss eine Einbauerklärung sowie eine Montageanleitung die in einer Amtssprache der Europäischen Gemeinschaft verfasst sein muss und vom Hersteller der finalen, vollständigen Maschine akzeptiert wird.
- Betriebsanleitungen hingegen müssen immer in der Sprache des Landes verfasst werden, in dem sie aufgestellt werden.
Richtlinien und Normen im Bereich der Technischen Dokumentation
Für die Gestaltung Technischer Dokumentationen oder Benutzerinformationen sind die beiden Richtlinien EN 62079 und VDI 4500 vorhanden. Für die Dokumentation von Kraftwerken (fossil befeuert oder regenerativ) gibt es außerdem noch die VGB-Richtlinie VGB R171. Daneben regelt die EN 61355 die Klassifikation und Kennzeichnung von Dokumenten der Technischen Dokumentation für Anlagen, Systeme und Einrichtungen. Für die physische Verwaltung der schriftlichen und elektronischen Dokumente kommt die internationale Norm ISO 15489 zum Einsatz. DIN 199 regelt die Terminologie der Technischen Dokumentationen.
|